Nachrichten
Rettet die Knolle! Aktion zur Rettung von Lebensmitteln
Die Initiative „Rettet die Knolle!“ macht auf ein aktuelles Problem aufmerksam: Trotz guter Ernten bleiben in vielen Regionen große Mengen Kartoffeln ungenutzt. Deutschlandweit setzen die Studierendenwerke mit der Initiative „Rettet die Knolle!“ ein sichtbares Zeichen für Lebensmittelwertschätzung, Nachhaltigkeit und regionale Verantwortung. Auch das STWWTAL macht mit und wird voraussichtlich Mitte des kommenden Monat verstärkt Kartoffel-Gerichte anbieten.
Obwohl die Kartoffeln einwandfrei verzehrfähig sind, finden sie nicht immer ihren Weg auf den Teller. Ziel der bundesweiten Aktion "Rettet die Knolle!" ist es, dieses Lebensmittelpotenzial besser zu nutzen und die Wertschätzung für die Kartoffel zu stärken.
Für Nachhaltigkeit und Regionalität
Hintergrund ist ein klassisches Marktproblem: Wenn Angebot und Nachfrage nicht zusammenpassen, geraten Preise unter Druck und Lebensmittel drohen verschwendet zu werden. Genau hier setzt die Initiative an. Sie möchte zeigen, wie nachhaltiger Konsum und Unterstützung regionaler Landwirtschaft ganz praktisch funktionieren können – ohne Verzicht, sondern durch bewusste Nutzung vorhandener Ressourcen.
Wir machen mit!
Auch unser Studierendenwerk beteiligt sich an der Aktion. Für Gäste der Mensa gilt dabei das einfache Motto: Mitessen heißt mitmachen. Wer sich für ein Kartoffelgericht entscheidet, trägt unmittelbar dazu bei, Lebensmittel sinnvoll zu verwerten und regionale Erzeuger zu unterstützen – ganz ohne zusätzlichen Aufwand oder Mehrkosten.
„Die Studierendenwerke stehen für soziale Verantwortung und für verlässliche Versorgung im Hochschulalltag. Sie setzen mit „Rettet die Knolle!“ ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung und für Nachhaltigkeit.“, so Matthias Anbuhl, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Studierendenwerks (DSW), dem Dachverband der 57 Studierendenwerke in Deutschland.
So läuft die Aktion ab
Die bundesweite Aktion startet rechtzeitig im ersten Halbjahr 2026, bevor Lagerbestände kritisch werden können. Begleitet wird sie durch ein einheitliches Marketing. Geplant sind unter anderem: Kartoffel-Aktionsgerichte und Kartoffelwochen in Mensen und Cafeterien, eine bundesweite Rezept-Reihe mit praxistauglichen und budgetfreundlichen Kartoffelgerichten. Hintergrundberichte und Impulse zu Erzeugerbetrieben und regionaler Landwirtschaft, Informationen zur Vielfalt der Kartoffel sowie Tipps zur Resteverwertung und begleitende Inhalte für digitale Kanäle, um die Aktion kontinuierlich sichtbar zu machen.
Mehr zum Thema
Weiter Infos auf www.rettetdieknolle.de
Teilnehmende Studierendenwerke
Studierendenwerk Berlin, Studierendenwerk Bielefeld, Studierendenwerk Darmstadt, Studierendenwerk Dortmund, Studierendenwerk Dresden, Studierendenwerk Erlangen-Nürnberg, Studierendenwerk Essen-Duisburg, Studierendenwerk Frankfurt am Main, Studierendenwerk Freiberg, Studierendenwerk Freiburg, Studierendenwerk Gießen, Studierendenwerk Hannover, Studierendenwerk Kaiserslautern, Studierendenwerk Karlsruhe, Studierendenwerk Kassel, Studierendenwerk Koblenz, Studierendenwerk Köln, Studierendenwerk Mainz, Studierendenwerk Mannheim, Studierendenwerk Marburg, Studierendenwerk Münster, Studierendenwerk Osnabrück, Studierendenwerk OstNiedersachsen, Studierendenwerk Paderborn, Studierendenwerk Rostock-Wismar, Studierendenwerk Saarland, Studierendenwerk Schleswig-Holstein, Studierendenwerk Ulm, Studierendenwerk Vorderpfalz, Studierendenwerk West:Brandenburg Studierendenwerk Wuppertal.