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BAföG

Zuständigkeit

Das Hochschul-Sozialwerk Wuppertal, Amt für Ausbildungsförderung, ist zuständig für die Beratung und Bearbeitung sämtlicher BAföG- und Studienfinanzierungsfragen der Studierenden an

der Bergischen Universität Wuppertal
der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal, sowie
der Kirchlichen Hochschule Wuppertal / Bethel.

 

Keine Nachteile beim BAföG wegen Corona.

Informationen zu BAföG und Corona finden Sie hier.

Was ist neu ab Wintersemester 2020/2021?

 

Die Bedarfssätze steigen!

nachdem zum Herbst 2019 die Bedarfssätze bereits um 5 % gestiegen sind, erfolgt zum Wintersemester 2020/2021 eine weitere Steigerung um 2 %

 

Bei den Eltern wohnend

ab 10/2020

Nicht bei den Eltern wohnend

ab 10/2020

Grundbedarf

         483 €

         752 €

Zuschuss Krankenversicherung,
wenn nicht familienversichert

           84 €

           84 €

Zuschuss Pflegeversicherung,
wenn nicht familienversichert

           25 €             

           25 €

Gesamtbedarf

          592 €

         861 €

 

Ein Zuverdienst bis 450 € pro Monat bleibt anrechnungsfrei.

Für über 30 jährige kann ein Zuschuss für die KV bis zu max. 155 € und für die PV bis max. 34 € gewährt werden. 

Der Kinderbetreuungszuschuss für eigene Kinder wurde zum Wintersemester 2019/2020 auf 140,00 € angehoben und steigt zum Wintersemester 2020/2021 auf 150,00 €

Die Vermögensfreibeträge steigen!

 

Ausbildungsförderungsleistungen können nur bewilligt werden, wenn der Auszubildende sich nicht z.B. durch eigenes Vermögen selbst finanzieren kann. Vermögen über den gesetzlichen Freibeträgen wird angerechnet.

 

Vermögensfreibeträge

§ 29 BAföG

Auszubildende selbst

ab Herbst 2020: 8.200 €

Ehegatten/Lebenspartner

ab Herbst 2020: 2.300 €

je Kind

ab Herbst 2020: je 2.300 €

 

Die Elternfreibeträge steigen!

Leistungen nach dem BAföG werden in der Regel in Abhängigkeit vom Einkommen der Eltern bewilligt.

Bei der Berechnung des anzurechnenden Einkommens der Eltern werden gesetzliche Freibeträge berücksichtigt, diese wurden bereit zum Wintersemester 2019/2020 um 7 % und werden ab Wintersemester 2020/2021 um weitere 3 % angehoben. In einer 3. Und letzten Stufe erfolgt zum Wintersemester 2021/2022 eine weitere Anhebung um 6 %.

 

 

Für deutsche Studierende besteht dem Grunde nach ein Rechtsanspruch auf Förderung nach dem BAföG, unter bestimmten Voraussetzungen aber auch für ausländische Studierende, z. B. Staatsangehörigkeit anderer EU-Staaten, Studierende mit Niederlassungserlaubnis oder bei langjähriger eigener Erwerbstätigkeit oder der eines Elternteils in Deutschland vor Aufnahme des Studiums.

Anspruchsberechtigt ist grundsätzlich, wer bei Beginn des Bachelorstudiums das 30. Lebensjahr bzw. das 35. Lebensjahr bei Aufnahme eines Masterstudiums noch nicht vollendet hat. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch ein später aufgenommenes Studium noch gefördert werden.

Die Bedarfssätze sind gesetzlich festgelegt.

Bei den Eltern wohnendBei den Eltern wohnendNicht bei den Eltern wohnendNicht bei den Eltern wohnend
ab 10/2019 ab 10/2020ab 10/2019ab 10/2020
Grundbedarf474 €483 €744 €752 €
Zuschuss Krankenversicherung, wenn nicht familienversichert84 €84 €84 €84 €
Zuschuss Pflegeversicherung, wenn nicht familienversichert25 €25 €25 €25 €
Gesamtbedarf583 €592 €853 €861 €

 

Für über 30 jährige kann ein Zuschuss für die KV bis zu max. 155 € und für die PV bis max. 34 € gewährt werden.

Für eigene Kinder, die mit im gemeinsamen Haushalt leben kann bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres ein Zuschuss in Höhe von 140 €, ab 10/2020 von 150 € bewilligt werden.


Ein Zuverdienst bis 450 € pro Monat bleibt anrechnungsfrei.

Leistungen nach dem BAföG werden zur Hälfte als Zuschuss, die andere Hälfte als zinsloses Darlehen geleistet. Die Rückzahlung beginnt erst fünf Jahre nach Ende der Regelstudienzeit. Maximal sind 10.000 € zu erstatten.

Ausbildungsförderung wird für die Dauer der Ausbildung, höchstens bis  zum Ende der Regelstudienzeit geleistet.
Ein Anspruch besteht erst ab dem Monat der Antragstellung. Über die Ausbildungsförderung wird in der Regel für einen Bewilligungszeitraum von 2 Semestern entschieden. Soll über diesen Zeitraum hinaus weiter Ausbildungsförderung geleistet werden, ist ein Wiederholungsantrag erforderlich.

Eine lückenlose Weiterleistung der Ausbildungsförderung ist nur dann möglich, wenn der vollständige Folgeantrag mindestens zwei Kalendermonate vor Ablauf des Bewilligungszeitraums vorliegt. Später gestellte oder unvollständige Anträge können meist nicht ohne Zahlungsunterbrechung bearbeitet werden.

Bei Studienverzögerungen z.B. wegen Auslandsaufenthalt, Krankheit, Tätigkeit in einem Hochschulgremium oder Schwangerschaft sowie Pflege und Erziehung eines Kindes kann Förderung auch über die Förderungshöchstdauer hinaus gewährt werden. Ab dem fünften Fachsemester wird Ausbildungsförderung nur noch nach Vorlage eines Leistungsnachweises geleistet.  


Fachrichtungswechsel

Ein erstmaliger Fachrichtungswechsel aus wichtigem Grund hat in der Regel keine Auswirkungen auf die weitere Förderung. Weitere Fachrichtungswechsel sowie Wechsel in höheren Fachsemestern haben Auswirkung auf die Förderungsart. Lassen Sie sich von Ihrem/Ihrer Sachbearbeiter/in beraten!


Studienabschlussfinanzierung im BAföG

Konnte das Studium nicht bis zum Ende der Regelstudienzeit abgeschlossen werden, kann innerhalb von vier Semestern nach Ende der Förderungshöchstdauer eine vollverzinsliche Studienabschlussförderung nach dem BAföG für längsten zwei Semester bewilligt werden. Zur Antragstellung wird zusätzlich zu  den BAföG-Antragsunterlagen eine durch das Prüfungsamt auszufüllende Bescheinigung benötigt. Das entsprechende Formular ist bei Ihrem/Ihrer Sachbearbeiter/in erhältlich.

BAföG erhalten Sie nur auf schriftlichen Antrag. Das Hochschul-Sozialwerk Wuppertal empfiehlt, in jedem Fall einen Antrag auf Ausbildungsförderung zu stellen. Die erforderlichen Formblätter erhalten Sie bei jedem BAföG-Amt. Im Hochschul-Sozialwerk Wuppertal liegen die benötigten Formulare in Gebäude ME, Ebene 03, aus.

Sie können die amtlichen Antragsformulare auch unter der Adresse

http://www.bafög.de/de/antragstellung-302.php

ausdrucken.

Der Eingang der Unterlagen durch Fax, E-Mail mit eingescannten Dokumenten oder als Kopie ist ausreichend.

Unter www.bafoeg-online.nrw.de kann der Antrag auch online gestellt werden.

Zur Fristwahrung genügt zunächst ein formloser Antrag. Das Datum des Antragseingangs ist wichtig, weil nur ab dem Antragsmonat, nicht aber rückwirkend gezahlt werden kann. Die weiteren  Angaben werden dann auf den amtlichen Formblättern nachgereicht.

 

Um die Antragstellung zu erleichtern haben wir eine Checkliste zusammengestellt.

Mietbescheinigung (79 KB)

BAföG wird zu 50 % als Zuschuss und zu 50% als Darlehen gezahlt.
Die Abwicklung der BAföG-Rückzahlung erfolgt durch das Bundesverwaltungsamt.

Von dort erhalten Sie ca.4-5 Jahre nach Ablauf der Förderungshöchstdauer einen Darlehensfestsetzungs- und rückforderungsbescheid.
Mehr als 10.000 € des gewährten Darlehens müssen nie zurückgezahlt werden.

Die Info-Broschüre „Darlehensverwaltung und -einzug nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG); Informationen zur Darlehensrückzahlung“ erhalten Sie beim BAföG-Amt.